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The Ginger Ninjas - Pleasant Revolution

22nd.January.2008 by Boogie · No Comment

Ginger Ninjas YouTubeAls die Rolling Stones 2006 in 80 Tagen um die Welt tourten, waren, neben einem Privat-Jet, 80 Sattelschlepper 75.000 Meilen unterwegs. Insgesamt wurden 37.000 Barrel Öl und 35.000.000 Pounds CO2 in die Luft gepustet. Dagegen war die Indy Band Warsaw in 80 Tagen ungleich sparsamer. Allerdings waren die Jungs auch nur in einem kleinen Van unterwegs und verbrannten auf 27.000 Meilen nur 65 Barrel Öl und belasteten unseren kleinen blauen Planeten mit 50.000 Pounds CO2. Umweltschonender geht es nur noch auf dem Fahrrad. Die Ginger Ninjas sind auf ihrer Pleasant Revolution Pedal Powered Rock and Roll Tour auch 80 Tage unterwegs gewesen. Mit einer 1000 Watt P.A., auf 14 Fahrrädern wurden 5.000 Meilen abgestrampelt, 0,3 Barrel Öl verbraucht und 280 Pounds CO2 produziert. Die P.A. wird übrigens von jeweils vier Zuschauern während der Show pedalbetrieben. Video gibt’s nach dem Klick… (Read on →)

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Glasvegas

17th.January.2008 by Mr. Nap · 1 Comment

Oh oh Glasvegas aus Glasgow klingen stark nach frühen, ruhigen Jesus and Mary Chain (die mal Lebensabschnittshelden meiner musikalischen Sozialisation waren). Sollen in diesem Jahr zu den nächsten großen UK Bands gehören (sagt Jackpot Baby!) Endlich mal ne britische Band die mir auch gefällt und auch noch ohne The davor!

Fürs Namedropping: Alan McGee hat’s auch schon geblogt.

Via Jacpot Baby! & London Leben

Tags: Found on Myspace · Sing along · Video Video

The Henry Reyels Band

15th.January.2008 by Haarbueschel · 2 Comments

Abt.: Selfless Shamepromotion. Vorgestern gespielt, heute schon im Netz. Das muss die neue Zeit sein.

Tags: Staying alive · Video Video

Rückjahresblick.

28th.December.2007 by The Captain · 1 Comment

Langes Jahr war das, tolles Jahr auf jeden Fall, vor allen Dingen anderes Jahr. Auch was die Musik betrifft. Die war mir nicht egal, nein, nein, aber schon durchaus am Rand dessen, was mich so bewegte. Begleiterin, oft stillschweigend.

Neuentdeckungen? Ach, geht doch blos weg, ich müsste schauen, welche Platten denn nun aus diesem Jahr sind und welche möglicherweise aus dem letzten, das ist mir zu anstrengend. Deshalb ist meine Platte des Jahres auch eine von 2003, „Soft Spot“ von Clem Snide, die passte wie Arsch auf Eimer. Konzert des Jahres war, aus nahezu ausschließlich persönlichen Gründen und ohne jeden Anspruch auf irgendeine Geltung: Travis in Hamburg, und wenn ich hier doch einen Grund anführen muss, dann wegen der sympathischen Ernsthaftigkeit, mit der die ihr Konzert spielten.

Zum Abschluss, auch um meine Beiträge dieses Jahres abzuschließen, die (mit Ausnahme von Woody) durchaus von Ideenlosigkeit geprägt sind, ein Video. Durchaus mit Hintersinn, denn das Lied passt gut zum Jahr und auch, weil Duröhre meine Art Musik zu hören durchaus verändert hat und den Wegfall des Musikfernsehens (sagte ich schon mal, dass ich keinen Fernseher mehr habe) überkompensiert:

Tags: Sing along

Top 20 Platten

24th.December.2007 by Haarbueschel · 1 Comment

Das Haarbüschel empfand es als ein ziemlich durchschnittliches Jahr, im Gegensatz zu 2006 gab es eigentlich kaum etwas, das mich komplett vom Hocker gehauen hätte. Einige alte Meister sind zurück (Merle Haggard mit einem Bluegrass-Album, das ich aber leider noch nicht hören konnte), Porter Wagoner mit der letzten Platte vor seinem Tod, Charlie Louvin, Levon Helm) und ein paar neue (Harrington, Sheehy!) wurden geboren. Also eigentlich alles wie immer.

1. Rachel Harrington - The Bootlegger’s Daughter

Rachel habe ich vor ein paar Jahren mal getroffen, weil sie mit einem Freund von mir zusammen war und ihn hier besuchte (Sie lebt, glaube ich, in Seattle). Sie sagte damals, dass sie ja auch Musikerin sein u.s.w. und ich dachte nur, ja, voll interessant, noch eine Singer/Songwriterin… Als ich dann dieses Jahr ihr erstes Album bekam, musste ich mich etwas schämen, denn diese Platte ist fast perfekt - vom Songwriting über die Arrangements bis zum Gesang kann man da wohl kaum was besser machen. Und Seele hat das Album für 10.
Anspiel-Tipp: Shoeless Joe

2. The Felice Brothers - Tonight at the Arizona

Erinnert sehr an alte The Band/Basemant Tapes-Aufnahmen, allerdings mit einem guten Schuss Punkrock-Dilettantismus. Wie mein Mucker-Kumpel Nils sagte: Die können weder singen, noch ihre Instrumente spielen, aber die Platte ist besser als alles, was wir je zusammen gemacht haben.
Anspiel-Tipp: Roll on, Arte

3. Michael J. Sheehy - Ghost on the Motorway

Irgendwie auch ein Songer/Songwriter, aber eher die London-Im-Nebel-Version. Sehr verhallt und verhuscht, tolle Texte, die sich viel mit Spiritualität beschäftigen, dabei teilweise aber sehr lustig sind. Mit Bloody Nose hat er auch noch das beste Video des Jahres gemacht. Live auf dem OBS dieses Jahr dann der Hammer. Ein netter Typ ist er auch noch. Freue mich sehr auf das Berliner Konzert im Januar.
Anspiel-Tipp: Bloody Nose

4. Levon Helm - Dirt Farmer

Der The Band-Drummer ist vielleicht einer meiner grössten Helden. Ich glaube, das ist sein erstes Album seit 18 Jahren oder so. Alles Covers, aber was für welche. Nach seiner Krebs-OP hat er eine hörbar veränderte Stimme und das Singen scheint ihm nicht immer leicht zu fallen. Aber seine Art, Schlagzeug zu spielen, ist immer noch unkopierbar. Die Platte ist ein einziges Statement des Immer-noch-da-seins. Macht mir manchmal Tränen in die Augen. Sehr empfehlenswert ist übrigens seine The Band-Biographie “This Wheel’s on fire”. Wenn ich endlich reich bin, das wäre einer meiner grössten Wünsche, mal zu einem seiner Matinee-Konzerte in seinem Studio in den Catskills zu fahren.
Anspiel-Tipp: False Hearted Lover Blues

5. Chris & Carla - Fly High Brave Dreamers

Die Walkaboubts empfand ich immer als etwas öde, aber was Eckman und Torgerson solo machen, stellt vieles andere in dem Schatten. Nicht so gut wie “Swinger 500″, eine meiner Inselplatten, aber der Geist ist da. Und tolle Leute sind das auch.
Anspiel-Tipp: Long Slow River

6. Uncle Earl - Waterloo, Tennessee

Eine all-girl Band mit Bluegrass als Hauptingredienz, aber viel Folk und Country ist auch dabei. Tolle Sängerinnen und Instrumentalistinnen mit oft ebenso tollen Songs und viel Mut - Zu einem Song wird der Text in Mandarin deklariert, was unglaublicherweise perfekt passt. Würde ich sehr gerne mal live sehen.
Anspiel-Tipp: The Last Goodbye

7. Iron & Wine - The Sheperd’s dog

Bei Sam Beam ist es immer so, dass mich einige Songs extrem berühren, andere dagegen kaum, obwohl er einen sehr eigenen und speziellen Stil hat. Mein Lieblingsalbum von ihm bleibt nach wie vor “Woman King”, auf The Sheperd’s Dog geht er jedoch einige neue Wege, was die Arrangement betrifft. Das steht der Musik sehr gut. Muss ich vielleicht doch noch öfters hören.
Anspiel-Tipp: House By The Sea

8. Billy Joe Shaver - Everybody’s Brother

Billy Joe Shaver habe ich erst vor 2 Jahren entdeckt. Was für ein Mann, was für ein Leben. Hier mit einer Platte, die thematisch ein Gospel-Album ist, aber musikalisch eher Roots/Country. Die bei ihm sonst meist exzellenten Lyrics sind etwas dünn (wie meistens, wenn Leute über Jesus singen) und Zeilen wie “If you don’t love Jesus, go to hell” gehen deutlich über meine Erträglichkeitsschwelle, aber was weiss ich schon über sein Leben.
Anspiel-Tipp: Get Thee Behind Me Satan

9. Bonnie Prince Billy - Ask Forgiveness

Was wäre ein Jahr ohne eine Will Oldham Veröffentlichung in den Charts! Eine Coverplatte - nicht so interessant wie die neulich mit Tortoise zusammen, aber trotzdem toll.
Anspiel-Tipp: The World’s Greatest

10. Charlie Louvin - Charlie Louvin

Und noch eine Coverplatte, aber hier von dem grossen Charlie Louvin. Die vielen (anscheinend in diesem Genre mittlerweile üblichen) Gäste hätte es zwar nicht gebraucht, sie stören aber auch nicht weiter.
Anspiel-Tipp: Ira

11. Pat MacDonald - Troubadour Of Stomp

Kenne ich schon seit letzten Jahr. Harte Platte, in jeder Beziehung. Wenn ich Geld habe, fliege ich den für eine Tour ein.
Anspiel-Tipp: Steel Bridge Song

12. Neil Young - Chrome Dreams II

Eigentlich enttäuschend, aber hey, der Mann hat schon wesentlich beschissenere Platten gemacht.
Anspiel-Tipp: The Way

13. Richmond Fontaine - Thirteen Cities

Tolle Band, wieder tolle Platte, kommen aber irgendwie nicht aus dem Quark.
Anspiel-Tipp: Westward Ho

14. Rickie Lee Jones - Sermon on Exposition Boulevard

Wow, vor allem das Konzert war beeindruckend. Ich hoffe, aus dieser Kreativzelle hören wir noch mehr.
Anspiel-Tipp: Falling Up

15. Porter Wagoner - Wagonmaster

Der nächste alte Mann. Sei letztes Album vor seinem Tod und ein würdiger Abschluss seiner Karriere.

16. Ben Weaver - Paper Sky

Zerrissen in gut.

17. SEASICK STEVE - Dog House Music

Blues in gut.

18. Lucinda Williams - West

Hui, hier herrscht Stagnation, die aber immerhin grossartig produziert ist. Trotzdem immer noch besser als z.B. der peinliche Versuch von Solal, Country zu machen.

19. Gob Iron - Death songs for the living

Schönes Uncle-Tupelo-Gedächtnis-Projekt!

20. Rykarda Parasol - Our Hears First Meet

Anstrengend, aber lohnend. Singt wie Siouxsie.

Tags: Sing along

Hacktone Sampler 2007

9th.December.2007 by Boogie · No Comment

Eben auf der Original Unofficial Steve Earle Site gefunden:

HackTone Records just released a free digital sampler with 8 tracks, including a song by Steve Earle, from the Heartworn Highways soundtrack…(”The Mercenary Song”). If you havn’t seen Heartworn Highways you’ve missed some of Steve’s earliest work.

If you want to check it out & download the free songs, head on over to Hacktone Sampler. The sampler will be up for about two weeks

Neben Steve Earle finden sich dort auch The Last Town Chorus, Lewis Taylor, Arthur Alexander, The Dynamics, Sterling Harrisson und Mark Olson (ja, genau der Jayhawks Mark Olson).

Hacktone Records gibt’s natürlich auch bei MySpace.

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Punk turns…

4th.November.2007 by Boogie · No Comment

We have been drawn towards the classic simplicity of string band music, but at the same time we are deeply involved with the aesthetics of alternative music, and we do our best to use our musical influences to create an original style. There is a similarity between punk & old time music, both are home brewed as opposed to schooled, both have earthy energy, and there is a certain cool in old time music that is found in the best alternative acts…

Uncle Monk, gefunden im großartigen Punk Turns 30 Blog, vor einigen Tagen schon in meiner kleinen Bloghütte gewürdigt.

[DirektBlueramone: Uncle Monk - Round The Bend]

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The Return of Felix Costanza

30th.October.2007 by Mr. Nap · No Comment

Felix Costanza (Ex-Granfaloon Bus) ist zurück. Mehr hier.

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Original und Fälschung oder eine etwas andere Interpretation?

13th.October.2007 by Mr. Nap · No Comment

Musste hier vorhin doch etwas schmunzeln und dachte sofort an dieses.

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Chuck Prophet, nach dem Regen…

11th.October.2007 by Boogie · 6 Comments

…kommt der Twang.

As soon as you realize it’s all insane, it all makes sense twang… könnte das Motto von Chuck Prophet sein. Das Originalzitat stammt von Mark Twain und mit eben diesem signiert das Ex-Mastermind von Green On Red seine Elektropost. Ansonsten signifikat: ein Stimme, die niemals überambitioniert klingt, unaufdringlich eindringliche Songs, für die andere einen linken Arm geben würden und ein Telecaster-Sound, der selbst dann noch twangt wenn es aus dem rotierenden Lautsprecher schwurbelt. So wie bei “After The Rain“, live in Spanien 2005…


[DirektRegentwang: Chuck Prophet - After The Rain]

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