Dieses Jahr wird es bei mir keine Toptenplattenliste geben. Das Jahr 2006 ist ein Jahr in dem ich mich sehr wenig mit neuen Platten beschäftigt habe. Wenn ich so drüber nachdenke, fallen mir nicht viele Alben ein die bei mir hängen geblieben sind. Es sind mehr so vereinzelte MySpace-Songs die mich begeistert haben. Dieses Jahr war aber mal wieder so ein Jahr, bei dem ich auf Konzerte besucht habe ohne die Bands wirklich zu kennen. Was meistens nicht so daneben geht.
Rubrik hangegmachte Musik do it yourself:
Das besonderste musikalische Erlebnis war die Begegnung mit Boogie und dem Captain in der Stadt der roten Backsteinhäuschen. Schwedenkuchen, romanische Mini-Pompös-Villen und das gemeinsame Jammen. Die beiden sind auch Schuld daran, das ich wieder Songs schreiben will. Ein weiteres besonderes Erlebnis, war die West of Rome Reunion-Show in der Rätsche im Schlachthof in Geislingen/Steige. Es hat doch was mit alten Freunden, mit denen man auch mal verstritten war, wieder auf der Bühne zu stehen und alte Träume nochmals aufflackern zu lassen. Ein wichtiger Schritt für mich war mein 2. Soloauftritt innerhalb von 9 Jahren. Die Möglichkeit verdanke ich den Crashing Dreams. Komisch dabei war nur die Tänzerin, die meine Muse sein wollte.
Rubrik handgemachte Musik sehen:
Konzertbesuchrekord war anno ‘96. Ca. 70 Shows in einem Jahr gesehen. Seither gings bergab. Kann man ja auch nicht aufrechterhalten auf Dauer. ‘06 waren es mal wieder mehr. Highlights? Robert Fisher im Jubez Karlsruhe mit Eric van der Loo und Chris Cacavas. Robert Fisher hat mich live noch nie entäuscht. Die Stuttgarterin Chapy bei ihrem ersten Soloauftritt im Vorprogramm von Gregor Samsa. Crashing Dreams Releaseparty. The Revs mit ihrem hymnischen Britpop/Rock. Erich Bachmann.
Rubrik Konserven Musik:
Ja, ja das schon angesprochene Plattendilemma. Mir fallen nur vier Alben ein. Das eine passt zum Musik aus Schweden: Anna Ternheim mit Somebody Outside. Sehr, sehr schönes Album. Kam in Schweden 2004. Bei uns 2006. Nächsten Februar kommt der Nachfolger in Deutschland raus. Willard Grant Conspiracy mit Let It Roll. Immer gut. Kommt aber leider nicht an meine beiden Lieblingsalben Flying Low und Regard The End ran. Eric Bachmann - To The Races. Das erste Album eines Saddle Creek Künstlers das mich überzeugt. Am besten gefiel mir All In Time von Pela. Auf das volle Länge Debüt bin ich gespannt. Hoffentlich auch live nächstes Jahr in Deutschland.
Das war mein musikalischer Jahresrückblick. Wünsch Euch allen Schöne Weihnachten oder Happy Holidays und natürlich einen guten Rutsch!
2 responses so far ↓
The Captain // Dec 25th 2006 at 9:26 pm
So, so. schuld an neuen Songs bin ich? Ist ja schlimm ;-).
Aber warum gibt es denn keine Links? Warste zu faul oder biste zu Schwabe? Frohe Weihnachten!
Mr. Nap’s Jahresrückblick - die Links | singalong.blog // Jan 3rd 2007 at 3:00 pm
[…] Da ich zu faul war und der Captain mich deswegen als bist Du zu Schwabe bezeichnet hat, gibts ne Linkliste zu meinem Jahresrückblick. […]
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